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Erbrechts-Newsletter III 3/2003  zurück
strichel_hori

Frauen und Männer:
Unterschiede in Einstellung und Wissensstand beim Thema "Erbrecht"

Die Auswertung einer EMNID-Umfrage aus dem Jahre 2002 ergibt hier folgendes:

1. Während 30,2 % der volljährigen Männer eine letztwillige Verfügung getroffen haben, sind es nur 28,1 % der Frauen.

2. Die Einstellung der Frauen zum Sterben / Generationenwechsel ist eine natürlichere: Nur 26,7 % der Frauen verdrängen den Tod, bei den Männern sind es 32,6 %.

3. Vorsorge für Situationen der Geistestrübung / Gebrechlichkeit mit Vollmachtserteilung u.a. haben bei 38,2 % mehr Männer als 35,0 % Frauen getroffen.

4. Für zu hoch erachten die Erbschafts- und Schenkungssteuerbelastung in grösserem Masse die Männer, 51,2 % gegenüber 48,5 % der Frauen.

5. Besser informiert sind Frauen dahingehend, dass sich die Steuerlast bei Auslandsimmobilien regelmässig grösser ist, insbesondere, wenn keine rechtsgestalterische Vorsorge getroffen wird. 65,4 % der Frauen sind hier richtig informiert gegenüber nur 52,3 % der Männer. Folgerichtig sehen auch hier mehr Frauen konkreten Beratungsbedarf.

6. Generell sehen mit 62,6 % mehr Frauen die Notwendigkeit, sich im Themenbereich Erbrecht von einem Fachmann oder einer Fachfrau beraten zu lassen, gegenüber nur 55 % der Männer.




strichel_hori

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