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ERBRECHTSKANZLEI FÜR SPANIENVERMÖGEN -
was ist das ?
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strichel_hori
Die fachliche Spezialisierung führt zu einem geografisch grösserem Tätigkeitsgebiet: Deutschland- und spanienweit. Je 40 Prozent der Mandantschaft wohnt in Deutschland und Spanien, weitere 10 % in Österreich und in der Schweiz. Die restlichen 10 % sind weltweit verstreut.

Die gerichtliche Tätigkeit beschränkt sich allerdings praktisch auf die Kernländern Deutschland und Spanien.

Bei deutscher Nationalität des Vererbers finden die zentralen Gerichtsverfahren vor deutschen Gerichten statt. Flug- und Bahnreisen in ganz Deutschland sind dann angesagt. Das Anwaltsbüro wird für jeweils einen Tag mobil. Da man natürlich nicht derart viel Arbeitszeit auf dem Weg lassen kann, reisen zumindest einige aktuelle Akten und das Diktiergerät mit. Die Erbrechtskanzlei für Spanien ist in Deutschland auf Reisen.

Und wenn der angereiste Rechtsanwalt mit einem wenig ergiebigen Gerichtstermin konfrontiert wird, - Zeuge kurzfristig erkrankt, Vertagung aus formellen Gründen u.a.-, dann ist dies vom fahrenden Büro eher zu verkraften.

Zugleich verliert die Landkarte in Deutschland weisse Flecken, die Städte mit Gerichtsstandorten werden zum Begriff, die Gerichtsgebäude zu den bekanntesten Gebäuden.

Mitunter gelingt auch ein Blick über den Gerichtstellerrand. Zeit noch für eine Stunde Oktoberfest in München oder die dort beheimatete Mandantschaft gibt in Oldenburg bei der Tasse Kaffee Einblick in ihre Heimatregion, nach dem Gerichttermin, wenn die Spannung etwas gewichen ist.

Die Geschäftreisen in Spanien führen den deutschen Erbrechtsanwalt für Spanien eher selten zu spanischen Gerichten. Zielpunkte sind dort eher Notariate oder Banken. Zur Beschränkung der Reisetätigkeit wird man allerdings vorzugsweise als Bevollmächtigter bei notariellen Erbschaftsannahmeerklärungen die Notariate in der Nähe des eigenen Kanzleistandortes zur Abwicklung auswählen.

Die eingespielte Zusammenarbeit kommt schliesslich auch der eigenen Mandantschaft zugute. Bei eigenem Kanzleistandort auf Mallorca profitiert zudem auch die Mandantschaft von den guten Flugverbindungen und mitunter werden dort einige Ferientage angehängt.

Das Haupttätigkeitsfeld der auf Spanien spezialisierten Erbrechtskanzlei allerdings ist das rechtsgutachterliche. Es gilt die individuell, - auch erbschaftssteuerlich -, günstigste Vermögensnachfolge für Spanienvermögen zu erarbeiten. Hier genügt es nicht, deutscher oder spanischer Erbrechtsspezialist zu sein. Die Kombination ist hier gefragt, das Beherrschen beider Sprachen schlichtweg eine unabdingbare Voraussetzung.

Die richtige Lösung verschafft der Klientel hier oft Vermögensvorteile in der Grössenordnung von mehreren zehn- oder hunderttausend Euros. Hier an Beratungskosten zu sparen kann einer Familie teuer zu stehen kommen.

Schliesslich wird man als Erbrechtsanwalt, - hätten Sie das gedacht? -, mit gewisser Regelmässigkeit zum Detektiv. Hier gilt es für Miterben oder Pflichtteilsberechtigte aktuelles oder früheres Spanienvermögen aufzuspüren. Hier helfen öffentliche Register, Kontakte und das Praxiswissen, wie man in Spanien indirekt wichtige Informationen erhalten kann. Da kann einem mitunter die Vorgabe nützlich sein, für eine andere Person Steuern zahlen zu wollen.

Für die Erbrechtskanzlei in Spanien oft hinderlich ist das spanische Vollmachtsrecht:
Bei Vollmachtsanwendung in Spanien gilt das spanische Vollmachtsrecht. Dieses nämlich ist äusserst formal. Prinzipiell soll in der Vollmacht jede Handlung zu der man bevollmächtigt ist, zumindest abstrakt bezeichnet werden; bei Verfügungen über Immobilien müssen diese genau beschrieben werden.

So werden in Deutschland Berge für Spanien untauglicher Vollmachten erstellt. Selbst als auf Spanien spezialisierter Erbrechtler empfiehlt es sich hier oft den Vollmachtsinhalt mit dem zur weiteren Regelung anvisierten Notariat abzusprechen.

Die Folge bei Banken als Adressaten: endlose Diskussionen mit dem Hausjuristen der spanischen Bank. Mitunter ist das Problem auch seitens der Bank hausgemacht, da Vollmachten falsch übersetzt oder ausgelegt werden.

Und was ist noch typisch für die Erbrechtskanzlei für Spanien: Bei Kommunikation per e-mail und Fax lernt man die Mandantschaft häufig erst zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt des Mandantsverhältnisses und mitunter auch überhaupt nicht persönlich kennen.

Anwaltswebsite und Online-Service spielen naturgemäss eine grössere Rolle als schneller Kommunikationsweg.
strichel_hori

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