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Die Finca in Spanien
- Verkaufsvorbereitung durch Überprüfung der eingetragenen Daten
in Grundbuch und Katasterregister
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strichel_hori


Wie gross ist ihr Grundstück wirklich?

Sind tatsächliche Grundstücksgrösse und Umfang der Bebauung auch entsprechend im spanischen Grundbuch eingetragen?

Während Ihrer Eigentümerzeit mag Sie diese Thematik vielleicht nicht weiter beschäftigt haben. Wollen Sie hingegen Ihre Immobilie in Spanien veräussern, so rücken diese Fragen in den Mittelpunkt.

Dann werden unterschiedliche Grundstückserfassungen im spanischen Grundbuch- und Vermessungsamt zum Problem.

Während für die Eigentümerstellung sowie die Frage der Belastungen, etwa mit einem Niessbrauchs- oder einem Wegerecht, das spanische Eigentumsregister die entscheidende Instanz darstellt, ist für die massgeblche Grundstücksgrösse die Angabe im Grundbuch in Spanien nicht ausschlaggebend. Hier entscheidet das Katasteramt, spanisch: catastro.

Da beide Ämter in der Vergangenheit systematisch aneinander vorbeiarbeiteten, war das, häufig noch fortbestehende, Chaos vorprogrammiert.

So liegt es im ureigenen Interesse jedes Verkaufsinteressenten, im Grunde jedes Eigentümers einer Immobilie in Spanien, die Richtigkeit und Übereinstimmung seiner Grundbuch- und Katastereintragungen zeitnah aufklären zulassen, namentlich bei sogenannten Landfincas „finca rustica“.

Wird zudem auf eine Festlegung der Fincagrösse durch das Katasteramt nicht fristgerecht reagiert, respektive Einspruch erhoben, so kann auch eine falsch vom Kataster festgestellte Grösse als nicht mehr anfechtbar festgeschrieben werden.
 

strichel_hori

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