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Spanische Steuerbehörden erhalten Mahnung der EU wegen Diskriminierung von Nichtresidenten  zurück
strichel_hori
Bereits vor drei Monaten hat die spanische Steuerverwaltung Post bekommen. Der Inhalt: Aufforderung an die spanischen Steuerbehörden, die pauschale Ungleichbesteuerung von nichtresidenten Immobilienverkäufern, - 35 % Besteuerung auf den Verkaufsgewinn -, gegenüber in Spanien residenten Immobilienverkäufern, nur 18 %ige Verkaufsgewinnbesteuerung -, zu beenden.

Für uns kommt dies alles andere als „überraschend“. Bereits in der vom Vizepräsidenten des Finanzgerichtes Rheinland-Pfalz, Dieter Gebel wesentlich mitverfassten Medienerklärung des Arbeitskreises / Forum für Erbschaftssteuer und Vermögensmanagement Mallorca haben wir auf diese EU-Widrigkeit in der Besteuerung hingewiesen. Weitere Ausführungen hierzu finden Sie im Medienbeitrag „Residenten bevorzugt – Spanische Einkommensteuer behandelt Nichtresidenten EU-rechtswidrig".

Die aktuelle praktische Konsequenz für den nichtresidenten Verkäufer: Zahlen Sie mit entsprechender Begründung ausdrücklich auch nur den Residentensteuersatz von 18 % auf den Verkaufsgewinn. Ohne nichtdiskrimierende Neuregelung wird die spanische Steuerverwaltung die Zahlung eines höheren Steuersatzes als 18 % nicht durchsetzen können.

strichel_hori

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