» Erbrecht
» Immobilienrecht

» Informationen für besondere Personen-
gruppen
» Spanien- und Mallorcainfos
» Medienbeiträge

» Unser Rechtsservice
» Unternehmerservice
» Sprachservice
» Literaturtips
» Newsletter

» Kooperationsnetz
» Interaktive Website
» Weiterempfehlen dieser Webseite


Bei Schwarzbauten drohen in  Spanien hohe Strafzahlungen
bis zur Höhe des geschätzten Wertes
des ohne Genehmigung errichteten Gebäudes
 zurück
strichel_hori

Und trotzdem ist der Schwarzbau mit Strafzahlung nicht vor einer Abrissverfügung geschützt.

Ein gewisser Bestandsschutz tritt acht Jahre nach Baubeendigung ein. Das Bauwerk bleibt allerdings illegal und erlaubt bleiben nur, etwa unter Hygienegesichtspunkten, erforderliche Mindesterhaltungsmassnahmen.

Ist erst einmal ein Strafbetrag, zunächst meist in Höhe von 50 % des geschätzten Schwarzbauwertes, von der Baubehörde festgesetzt und durch „embargo“ im Grundbuch eingetragen, also auf der Immobilie abgesichert, ist die Zahlung meist unvermeidbar.

Ist das örtliche Bauamt per Verfahrenseinleitung tätig geworden, so empfiehlt es sich, jedenfalls umgehend per Nachgenehmigungsantrag und gegebenenfalls Beseitigung von weniger werthaltigen Gebäudeteilen, nachträglich eine baurechtsgemässe Situation zu schaffen. Dies begrenzt den Strafbetrag auf 5 % des nachgenehmigten Bauwerkwertes.

strichel_hori

  © webDsign.net