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Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes:
Erhöhter Handlungsbedarf künftiger Immobilienerben in Deutschland bis 2008, vorzeitige Wohnsitznahme in Spanien kann hier steuerschädlich sein
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strichel_hori


Die Generation die ganzjährig oder zeitanteilig nach Spanien übersiedelt ist, hat häufig von der Elterngeneration noch die Erbschaft einer Immobilie in Deutschland zu erwarten.

Eine aktuelle Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichtes hat nun die Wertprivilegierung deutscher Immobilien per Ertragswertverfahren, - praktisch oft eine Reduzierung der Steuerwertbasis um bis zu 50 % gegenüber Bargeldwerten und Aktien -, für verfassungswidrig erklärt und im Zeitrahmen bis Ende 2008 eine Neuregelung des deutschen Gesetzgebers gefordert.

Für denjenigen der nun nicht zeitnah das Erbe der Immobilie in Deutschland per lebzeitigen Übertragung, im Regelfall per Schenkung, regelt, hat dies häufig eine erhöhte Steuerbelastung zur Folge.

Eine besondere Problematik besteht dann wenn die Erbengeneration nach Spanien, etwa nach Mallorca, übergesiedelt ist. Dann nämlich kann es einerseits zum Wegfall der deutschen Erbschafts- und Schenkungssteuerfreibeträge kommen und sich zum anderen eine Erbschafts- und Schenkungssteuerpflicht nach dem spanischen Steuerrecht auch bezüglich der in Deutschland gelegenen Immobilien ergeben.

Das unerwünschte Ergebnis: Die Rechtsnachfolge in die deutsche Immobilie wird in Spanien nahezu ohne Freibeträge sehr hoch besteuert.

Die Schlussfolgerung: Bei Übersiedlung nach Spanien gilt es auch die steuergünstige Rechtsnachfolge in Eigentum in Deutschland mitabsichern.

Und wenn Sie bereits nach Spanien übergesiedelt sind und noch ein Erbe in Deutschland gelegenen Grundbesitzes erwarten können?

Dann heisst die Maxime: Genaue Prüfung der individuellen Rechtssituation um die verbleibenden Möglichkeiten zur Reduzierung der Steuerbelastung per Rechtsgestaltung und Wohnsitznahme oder –beibehaltung in Deutschland gezielt zu nutzen.

Generell sei festgehalten, dass die Wohnsitznahme in Spanien grundsätzlich zu Steuervorteilen und sonstigen Kostenvorteilen und Verwaltungserleichterungen führt, sei dies nun per Tarjeta de Residencia oder künftig entsprechende Registrierung.

Eine Ausnahme kann allerdings für potentielle Erben von in Deutschland belegenem Grundeigentum gelten.

Hierbei sind neben dem einschlägigen deutschen Erbrecht bei einem deutschen Vorerben sowohl Gesichtspunkte des deutschen wie auch des spanischen Erbschaftssteuerrechtes und sonstigen Steuerrechtes zu berücksichtigen. Eine kompetente Rechtsberatung betreffend die Rechtsnachfolge in Immobilienvermögen in deutsch-spanischen Rechtsangelegenheiten ist sicherlich eine der rentabelsten Investitionen in Rechtsberatung überhaupt, wobei man, - dies als grober Anhaltspunkt – mit Rechtsanwaltskosten von

ca. 1 % bis 1,5 % des tatsächlichen Immobilienwertes für Beratung und Regelung der optimierten Rechtsnachfolge ausgehen kann.

strichel_hori

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