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Ist ihr Schwarzbau auf Mallorca legalisierbar?
Ein Rechtscheck verschafft Klarheit
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strichel_hori


Auf Mallorca schlummern viele Bausünden, - Häuser- oder Anbauten, welche ohne Baugenehmigung errichtet wurden -, so vor sich hin.
Die Tendenz der Baubehörden geht allerdings dahin diese Baurechtswidrigkeiten nicht weiter zu tolerieren.
Zudem werden Immobilien mit ohne Genehmigung errichteten Bauteilen immer schwerer verkäuflich.
Es gilt also solche, - oft vom Voreigentümer „geerbte“ -, Baurechtswidrigkeiten aus dem Weg zu schaffen. Wie gehen Sie vor?
 

1.

Bestandsaufnahme der genauen Baurechtswidrigkeit

 

 

2.

Prüfung, inwieweit noch entsprechende Bauanträge nachträglich gestellt werden können, also eine nachträgliche Legalisierung erfolgen kann

 

 

3.

Abklärung, ob die Rahmenbedingungen für einen Bestandsschutz nach Zeitablauf gegeben sind;
also ob der erstellte Bau nicht gegen absolute Bauverbote, etwa Bauen im Naturschutzgebiet, verstösst

 

 

4.

Bei Ablauf von mehr als acht Jahren nach Baubeendigung: Klärung, ob alle Voraussetzungen für eine Verjährung nach Art. 73, 74 de Ley de Disciplina Urbanistica vorliegen

 

 

5.

Im Bedarfsfall: Herstellung einer baurechtskonformen Situation durch Teilrückbau

Bei alledem gilt: Die Wiederherstellung der Baurechtskonformität zahlt sich in jedem Fall aus, wenn ein Verkauf der Immobilie nicht langfristig ausgeschlossen ist.

Aber auch die Verlagerung der Problematik auf die Folgegeneration dürfte meist nicht im Interesse der Gesamtfamilie liegen.

Schliesslich entstehen Kostennachteile, wenn man einer Reklamation des Verstosses gegen das Baurecht durch die örtliche Baubehörde seinerseits zuvorkommt.

strichel_hori

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