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Immobilienverkauf in Spanien:
Der adäquate Umgang mit der Kaufpreiszahlung

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strichel_hori


Kaufpreiszahlung in Deutschland bereits vor dem Notartermin in Spanien? Erhaltenes Bargeld in Spanien oder in Deutschland bei der Bank einzahlen? Welcher Scheck ist sicher? Scheckeinreichung in Spanien oder in Deutschland? Wieviel Bargeld kann ich im Flugzeug mitnehmen?

Mit der Kaufpreiszahlung beim Immobilienkauf in Spanien gehen in der Rechtspraxis viele Zweifel einher, die es vorab zu klären gilt.

Grundsätzlich sei folgendes festgehalten:

Mit Unterzeichnung des notariellen Vertrages erfolgt in Spanien der Eigentumsübergang. Zu diesem Zeitpunkt muss also eine gesicherte Kaufpreiszahlung erfolgt sein.

Seit 2007 ist der Notar verpflichtet die Art des Kaufpreisflusses zu dokumentieren.

Die adäquate Zahlungsweise in Spanien ist die Übergabe eines bankbestätigten Schecks der Käuferseite über den Gesamt- oder Restkaufpreis.

Damit ist die Verkäuferseite auf der sicheren Seite.

Ob sie den Scheck in Deutschland oder in Spanien einreichen ist abhängig davon, an welchem Ort sie den Betrag später benötigen und welche Geldtransferkosten dann anfallen.

Die konkreten Bankgebühren sollten vorab mit den beteiligten Bankinstituten abgeklärt werden.

Der Bargeldtransfer innerhalb der EU ist grundsätzlich nach dem Prinzip des freien Kapitalverkehrs in jeglicher Höhe möglich. Bei Beträgen über 15.000 € besteht allerdings eine Anzeigepflicht beim Zoll, und bei Nichtanzeige ist eine Beschlagnahme möglich wegen Verdacht auf Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

Insoweit empfiehlt es sich jedenfalls eine Kopie der notariellen Kaufvertragsurkunde mitzuführen.

strichel_hori

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