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Die steuerlich und rechtlich optimierte Vermögensnachfolge
ist sicherlich die einer langfristigen Planung. In der Praxis
häufig ist allerdings die Variante des überraschenden
kurzfristigen Erbschaftsanfalls mit der Notwendigkeit der
entpsrchenden kurzfristigen Reaktion. Hieraus ergeben sich
folgende sieben typische Handlungsphasen:
1. Bestimmte Fristen und die Möglichkeit, über den
Tod hinaus rechtlich oder faktische bestehende Verfügungsmöglichkeiten
dritter Personen betreffen d das Vermögen des Verstorbenen
erfordern schnelle Reaktionen.
So ist im Überschuldungsfall der Erbschaft diese binnen
6 Wochen auszuschlagen. Über den Tod hinaus erteilte
Bankvollmachten sind zu widerrufen oder zu beschränken,
sogenannte Oder-Konten gegebenenfalls in Und-Konten
zu überführen, damit keine Verfügungen mehr
ohne Zustimmung der Erbin oder des Eben erfolgen können.
Auch ererbte Unternehmensstellungen erfordern oft schnelle
Entscheidungen.
2. Überblick verschaffen über die vorhandenen Vermögenswerte.
Schwierigkeiten auftreten können hier bei Auslandsvermögen
oder der Erfassung und Bewertung von Unternehmensbeteiligungen.
3. Besprechung des Beraters mit dem Erben über dessen
grobe Zielsetzungen.
4. Rentabilitätsanalyse der Vermögensteile
5. Erarbeitung von Empfehlungen zur Vermögensumschichtung
6. Längerfristige Entscheidungen zur Vermögensverwendung
treffen
7. Organisation der systematischen Vermögensverwaltung
Günter Menth
Rechtsanwalt / Abogado inscrito
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