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Die Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung
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strichel_hori

Die Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung BRAGO
kommt immer dann zur Anwendung, wenn kein konkretes Anwaltsstundenhonorar vereinbart wurde.

Erläuterungen zum leichteren Verständnis der BRAGO.
In der nachfolgenden Gebührentabelle lassen sich die Kosten einer außergerichtlichen oder gerichtlichen Vertretung verhältnismäßig einfach übersehen. Diese Tabelle ist lediglich ein Auszug der Gebühren, die aus den Vorgaben des § 11 Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO) errechnet wurde.

Der Gegenstandswert oder Streitwert bestimmt sich nach dem wirtschaftlichen Wert der Angelegenheit. Je nach Höhe des Gegenstandswertes fallen Gebühren in bestimmter Höhe an. Wann welche Gebühren und welcher Anteil einer vollen Gebühr zu entrichten ist, richtet sich auch nach der Gebührenordnung.

Beispielsweise müssen für eine außergerichtliche Vertretung zwischen 5 und 10/10 einer vollen Gebühr - bei durchschnittlichen Anforderungen daher 7,5/10 - bezahlt werden, § 118 BRAGO.

Bei weiteren Auftraggebern in derselben Angelegenheit ist zusätzlich eine Erhöhungsgebühr von 3/10 pro Auftraggeber zu entrichten, § 6 BRAGO. Vor Gericht müssen in der ersten Instanz regelmäßig volle Gebühren, in der Berufungsinstanz 13/10 der vollen Gebühren entrichtet werden. Zu beachten ist dabei, daß in einem Prozeß bis zu vier volle Gebühren anfallen können; die Prozeßgebühr immer, die Verhandlungsgebühr, die Beweisgebühr und die Vergleichsgebühr je nach Verlauf des Prozesses.

Zusätzlich fallen natürlich noch die Umsatzsteuer, Schreib- und Postauslagen an.

strichel_hori

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