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Nachlasspfleger und Nachlassverwalter:
Wann treten sie in Aktion bei Spanienvermögen ?
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strichel_hori

Sind die Erben unbekannt oder ist unklar, ob der Erbe die Erbschaft angenommen hat, wird regelmässig zur Sicherung des Nachlasses ein Nachlasspfleger bestellt.

Ein solches Verfahren der Nachlasspflegschaft wird entweder vom Nachlassgericht oder auf Antrag eines Nachlassgläubigers angeordnet.

Das zuständige Nachlassgericht ist das Amtsgericht des letzten Wohnortes des Vererbers in Deutschland.

Ist Ihnen als Gläubiger eines Erblassers von Spanienvermögen nachvollziehbar, dass die Erbensituation unklar ist, ist die Beantragung einer Nachlasspflegschaft in Erwägung zu ziehen, insbesondere, wenn zu befürchten ist, dass eine Immobilie des Verstorbenen in Spanien durch Nichtunterhaltung erhebliche Wertverluste erleidet oder diese in falsche Hände zu geraten droht.

Der vom Gericht bestellte Nachlasspfleger ist dann gehalten, namentlich Grundbesitz, Kontenguthaben, Wertpapiere und Gesellschaftsvermögen zu recherchieren und ordnungsgemäss zu verwalten.

Die einschlägige Regelung findet sich in den §§ 1960, 1961 BGB.

In den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg ist übrigens auch eine Amtsermittlungspflicht nach dem Erben für die Nachlassgerichte gesetzlich vorgeschrieben.

 
strichel_hori

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